PSK Bergisch Gladbach
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Qualitätsmanagement in der PSK

Das oberste Qualitätsziel der Psychosomatischen Klinik Bergisch Gladbach (PSK) ist die bedarfsgerechte, optimale Behandlung unserer Patienten.

Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter. Auch sprechen wir allgemein von Patienten, dies schließt Rehabilitanden im Reha-Bereich, Bewohner in den Wohnheimen und Klienten in der Institutsambulanz ein.

Die fachgerechte patientenorientierte Durchführung der Behandlung erfordert einen ständigen innerklinischen Prozess zur Überprüfung der erreichten Qualität und Weiterentwicklung der Behandlungskonzepte, entsprechend den sich verändernden Bedingungen der Patienten und des Gesundheits- und Sozialsystems.
Zur kontinuierlichen Verbesserung der Behandlung und der Weiterentwicklung der Konzepte dient das in der Klinik etablierte interne Qualitätsmanagementsystem, schriftlich zusammengefasst im QM-Handbuch und konkretisiert durch Prozesslandkarte und Prozesse mit seinen zahlreichen Instrumenten (z. B. Dokumentation, Qualitätszirkel, Befragungen, Beschwerde- und Fehlermanagement, Audits, Managementbewertungen, u. a. m.).
Das QM-System der PSK berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Anforderungen des Gesetzgebers für die Bereiche Akutversorgung und Rehabilitation. Das QM-System integriert die für die Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung Abhängiger relevanten Leitlinien und die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung der Kosten- und Leistungsträger (im Bereich Reha z. B. Bewertungen im Peer Review-Verfahren, Auswertungen zu Leistungsmengen (KTL), Angaben zur Rehabilitandenstruktur und zum sozialmedizinischen Verlauf, Zufriedenheitsratings aus Rehabilitandenbefragungen, Daten zur Strukturqualität, Rückmeldungen zum Erfüllungsgrad von Reha-Therapiestandards).
Darüber hinaus sind Mitarbeiter aller Ebenen durch Vernetzung in Berufs- und Fachverbänden, durch Teilnahme an Fortbildungen und Kongressen, durch Mitarbeit in regionalen und überregionalen Arbeitskreisen und Gremien auf dem aktuellen Stand der medizinisch-psychotherapeutischen Erkenntnisse und der fachwissenschaftlichen Diskussion.
Die Klinik ist Mitglied im Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. (buss), im Fachverband "Qualifizierte stationäre Akutbehandlung Drogenabhängiger" und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchthilfe e. V. (deQus) und nimmt seit Beginn an den Maßnahmen zu Qualitätssicherung und -management der deQus teil.
Seit 2006 arbeitete die Klinik in der Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus (KTQ) mit. Nach Selbst- und Fremdbewertung wurde die gesamte Klinik 5/2007 und 5/2010 nach KTQ-Reha extern zertifiziert. 7/2012 erfolgte die Zertifizierung nach KTQ-Reha v1.1 einschließlich BAR-Qualitätskriterien.12/2014 und 12/2017 wurde die Klinik nach DIN EN ISO 9001:2008 bzw. 9001:2015 zertifiziert, 5/2015 und 5/2018 der Reha-Bereich (A- und D-Abteilung) zusätzlich nach QM-Kultur-Reha Version 3.0 einschließlich BAR-Qualitätskriterien, sodass im Reha-Bereich die Voraussetzungen nach § 20 Abs. 2a SGB IX erfüllt sind.

Qualitätsphilosophie

Unsere Qualitätsphilosophie spiegelt sich im Leitbild der Psychosomatischen Klinik Bergisch Gladbach wider. Es dient der grundlegenden Orientierung im täglichen Handeln aller Mitarbeiter in allen Bereichen:

Im Mittelpunkt steht der Mensch in Bindung und Entwicklung. Er ist untrennbar Teil einer sich ebenfalls entwickelnden sozialen Mitwelt und einer sich verändernden natürlichen Umwelt. Als Einrichtung des Gesundheitswesens haben wir den Auftrag, Entwicklung zu fördern und Bindung zu stärken.

Behandelte und Behandler befinden sich in einem gemeinsamen Prozess, in dem das Wohlergehen des Einzelnen, der Gemeinschaft und der Klinik als Ganzem aufeinander bezogen sind. Ziel ist die möglichst weitgehende körperliche, seelische und soziale Gesundheit und Zufriedenheit aller Beteiligten und der Erfolg der Institution. Unsere Kernkompetenzen liegen dabei in Prävention, Kuration, Rehabilitation und Eingliederungshilfe.

  • Unsere vorrangige Aufgabe ist die bestmögliche fachliche und menschliche Begleitung und Behandlung unserer Patienten und deren Angehörigen. Wir sehen Patienten ganzheitlich als Menschen in sozialen Bezügen (und nicht nur als Kunden), auf deren Bedürfnisse, Ressourcen und Begrenzungen wir respektvoll und so individuell wie möglich eingehen.
  • Wir sind bestrebt, Patienten optimal in ihrem Genesungsprozess zu unterstützen, ihre Inklusion zu fördern, in ihren individuellen Besonderheiten zu akzeptieren, ihre funktionale Gesundheit und damit ihre Teilhabe am Leben zu verbessern. Wir fördern die Eigenverantwortung der Patienten und bieten Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Wir Mitarbeiter gehen ehrlich, offen und wertschätzend miteinander um und helfen uns gegenseitig, unabhängig von unserer Position und Berufsgruppenzugehörigkeit. Wir arbeiten interdisziplinär, fachlich kompetent und engagiert zusammen. Wir respektieren Eigenheiten und fördern unsere individuellen Stärken und Fähigkeiten. Konflikte werden konstruktiv ausgetragen.
  • Wir streben danach, stets eine hohe Qualität in allen Bereichen unserer Arbeit zu erreichen und zu erhalten. Die Arbeitsabläufe in unserer Klinik sollen effizient und für Patienten und Mitarbeiter nachvollziehbar und in sich stimmig sein. Die Mitarbeiter werden an deren ständiger Optimierung aktiv beteiligt. Wir unterstützen Lernprozesse durch kollegiales Feedback, Supervision, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Motivierte Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut. Deshalb werden Mitarbeiter in Entscheidungen eingebunden und durch aktive Informationspolitik beteiligt. Die Kompetenzen jedes Mitarbeiters werden anerkannt, ihm wird entsprechende Verantwortung übertragen und so Eigeninitiative und berufliche Entwicklung gefördert.
  • Wir kooperieren aktiv nach außen mit allen Personen und Institutionen, die an der Behandlung beteiligt sind, und streben eine konstruktive, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit an. Dies gilt insbesondere für Kosten- und Leistungsträger. Wir sind in der Region verankert, kooperieren eng mit dem lokalen Hilfesystem und sind in der Öffentlichkeit präsent, um unseren Auftrag der Bevölkerung transparent zu machen und den Dialog zu fördern.
  • Wir wollen ökonomisch erfolgreich sein, um angemessen bezahlt zu werden, notwendige Investitionen zu tätigen, finanzielle Freiräume für Weiterentwicklungen zu schaffen und Erwartungen von Kapitalgebern zu erfüllen. Umweltschutz ist uns wichtig, dabei tragen alle Mitverantwortung.
  • Wir wollen uns als Institution weiter entwickeln, unser Behandlungsangebot differenzieren und erweitern, Bewährtes erhalten und die Qualität unserer Arbeit kontinuierlich verbessern.

Dort, wo der Anspruch dieses Leitbildes noch nicht erfüllt werden konnte, sind alle Beteiligten aufgefordert, ihr Handeln in Geist und Sinn dieses Leitbildes fortzuentwickeln.

Strukturierter Qualitätsbericht gemäß § 137 SGB V

Der Gesetzgeber fordert uns auf, einmal im Jahr unsere Struktur und Leistungen in einem Qualitätsbericht zu veröffentlichen. Im Qualitätsbericht finden sich die Qualitätsergebnisse der Krankenhäuser. Er enthält aber auch Angaben zur Struktur der Kliniken und so können sich Patientinnen und Patienten, aber auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte über das Leistungsspektrum und die entsprechenden Ansprechpartner im Klinikum Oberberg informieren.